Das Mecklenburgische Staatstheater beginnt seine Spielzeit mit der Oper „FIDELIO“. 
Ludwig van Beethovens einzige Oper Fidelio ist ein Plädoyer für Freiheit, Menschlichkeit, Gerechtigkeit – und zugleich eine Anklage gegen die Willkür tyrannischer Herrschaft. Sie basiert auf einem Libretto von Jean-Nicolas Bouilly (Léonore, ou l’Amour conjugal), das auf einer wahren Begebenheit beruht.
Die Inszenierung von Kerstin Steeb beschäftigt sich mit der Wirkung von Angst: Was macht Angst mit uns? Und wie kann aus Angst Mut und kollektiver Widerstand entstehen?
Durch die Verknüpfung von Leonore mit der belarussischen Widerstandskämpferin Maria Kalesnikava wird Beethovens Befreiungsoper zu einer zeitgenössischen Geschichte über die Kraft, sich gemeinsam gegen Unterdrückung zu erheben.
Amnesty International setzte sich hartnäckig für Maria Kalesnikava ein.
In Kooperation mit dem Staatstheater informiert die Schweriner Amnesty-Ortsgruppe an jedem Aufführungsabend im Foyer über aktive Wiederstandskämperinnen und -kämpfer, welche sich derzeit in politischer Haft befinden.
Alle Spieltage findet ihr in unseren Terminen.